Sprachliche Informationsverarbeitung:
Computerlinguistik und Texttechnologien

 

Die Informationsverarbeitung ist eine praktische Informatik der Geistes- und Kulturwissenschaften mit den Schwerpunktbereichen Sprachliche Informationsverarbeitung (Computerlinguistik und Texttechnologien) und Historisch-Kulturwissenschaftliche Informationsverarbeitung. Die Sprachliche Informationsverarbeitung ist Teil des Instituts für Linguistik an der Philosophischen Fakultät der Universität zu Köln.

Gegenstand der Sprachlichen Informationsverarbeitung in Forschung und Lehre ist die maschinelle Prozessierung von Sprachen. Dabei sind die folgenden Aspekte für Computerlinguistik und Texttechnologien von zentraler Bedeutung:

  • Geistes- und kulturwissenschaftliche Daten sind vorwiegend sprachlich - in Texten - codiert.
  • Ergebnisse wissenschaftlicher Arbeit werden sprachlich verfasst.
  • Sprachen und deren Strukturen sind Gegenstand sprachwissenschaftlicher Forschungen, die von der Sprachlichen Informationsverarbeitung mit computerlinguistischen Mitteln betrieben wird.

 

Die Sprachliche Informationsverarbeitung vermittelt den Studierenden wissenschaftlich fundierte Kompetenzen zum Problemlösen, die auf moderner, praktisch orientierter Softwaretechnologie beruhen. Die wissenschaftliche Ausbildung befähigt die Studierenden zur eigenständigen, kreativen Arbeit und setzt die Absolventen des Studiengangs in die Lage, sich in einem rasch entwickelnden technischen Umfeld dauerhaft zu bewähren. Der Umgang mit verschiedensprachlichen Inhalten, mit netzbasierten Kommunikationstechnologien und mit modernen, komponentenorientierten Softwarearchitekturen ermöglicht es den Studierenden im Schwerpunkt Sprachliche Informationsverarbeitung, sich den globalen Herausforderungen zu stellen.

Der Lehre der Sprachlichen Informationsverarbeitung wird zunehmend durch webbasierte Systeme unterstützt. Schwerpunkte der Forschung sind selbstorganisierende semantische Systeme (SemGen), komponentenorientierte mehrschichtige Softwarearchitekturen zur Sprachverarbeitung (Tesla, SPre), maschinelle Übersetzung (LPS) und computergestütztes Lehren und Lernen (VML). Die Sprachliche Informationsverarbeitung arbeitet mit der IT-Industrie zusammen und nutzt diese Kooperationen auch für eine praxisorientierte Ausbildung ihrer Studierenden.

Forschung, Lehre und Anwendungsorientierung sind somit in der Sprachlichen Informationsverarbeitung eng verzahnt.

Veranstaltungen der Informationsverarbeitung

Veranstaltungstitel

Termin

Raum

Dozent

Vorlesungen

Sprachverarbeitung (BM2)

Do 10-11:30

H80

J. Rolshoven

Proseminare

Basisinformationstechnologie II (BM1)

Di 17:45-19:15

S15

C. Schulz

Computerlinguistik II (BM2)

Di 16-17:30

B I 

J. Hermes

Softwaretechnologie: Java II (BM4)

Mo 12-13:30

S15

M. Atanassov

Künstliche Intelligenz (Softwaretechnologie: Prolog) II (WP1)

Mi 10-11:30

PC72

C. Neuefeind

Wissenschaftliche Übungen

Programmierpraktikum: Java II (BM4)

Di 10-11:30

PC72

F. Mondaca

Sprachverarbeitungskomponenten (MM1/MM2)

Fr 10-11:30

PC72

J. Rolshoven

Statistische Autorenidentifikation (MM1/MM2)

Di 14-15:30

PC72

J. Hermes

Information Retrieval und Text Mining (AM1/MM1/MM2)

Mi 14-15:30

PC72

C. Neuefeind

Hauptseminare

Systeme der Maschinellen Sprachverarbeitung (AM1/MM2)

Mo 10-11:30

PC72

J. Rolshoven

Kolloquien

Forschungsprobleme der linguistischen Datenverarbeitung (AM1)

Di 17:45-19:15

PC72

J. Rolshoven

 

 

Aktuelles

  • Sie finden uns im Philosophikum, Raum 3 206 (dritte Etage, mittlerer Flügel, erste Tür links).
  • Claes Neuefeind im Interview mit Kölncampus: Maschinelle Benotung von Hausarbeiten.>zum Interview<
  • Prof. Dr. J. Rolshoven und unser aktuelles DRC-Projekt im Schweizer Fernsehen (RTR Radiotelevisiun Svizra Rumantscha): Klick!
  • Prof. Dr. J. Rolshoven zum Thema Programmiersprachen im Deutschlandfunk:  Klick!