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Sprachliche Informationsverarbeitung

Gegenstand der Sprachlichen Informationsverarbeitung in Forschung und Lehre ist die maschinelle Prozessierung von Sprachen. Dabei sind die folgenden Aspekte von Bedeutung:

  • Geistes- und kulturwissenschaftliche Daten sind vorwiegend sprachlich - in Texten - codiert.

  • Ergebnisse wissenschaftlicher Arbeit werden sprachlich verfasst.

  • Sprachen und deren Strukturen sind Gegenstand sprachwissenschaftlicher Forschungen, die von der Sprachlichen Informationsverarbeitung mit computerlinguistischen Mitteln betrieben werden.

Die Sprachliche Informationsverarbeitung vermittelt den Studierenden wissenschaftlich fundierte Kompetenzen zum Problemlösen, die auf moderner, praktisch orientierter Softwaretechnologie beruhen. Dazu gehört der Umgang mit verschiedensprachlichen Inhalten, mit netzbasierten Kommunikationstechnologien und mit modernen, komponentenorientierten Softwarearchitekturen. Die wissenschaftliche Ausbildung befähigt die Studierenden zur eigenständigen, kreativen Arbeit und setzt die Absolventen des Studiengangs in die Lage, sich in einem rasch entwickelnden technischen Umfeld dauerhaft zu bewähren.

Die Sprachliche Informationsverarbeitung (Computerlinguistik) bildet zusammen mit der Historisch-Kulturwissenschaftlichen Informationsverarbeitung (Digital Humanities) an der Universität zu Köln das Studienfach Informationsverarbeitung. Das Fach versteht sich als praktische Informatik der Geistes- und Kulturwissenschaften.