Die Informationsverarbeitung ist eine praktische Informatik der Geistes- und Kulturwissenschaften mit den Schwerpunktbereichen Sprachliche Informationsverarbeitung und Historisch-Kulturwissenschaftliche Informationsverarbeitung. Die Sprachliche Informationsverarbeitung ist Teil des Instituts für Linguistik an der Philosophischen Fakultät der Universität zu Köln.
Die Sprachliche Informationsverarbeitung befasst sich in Forschung und Lehre mit Informationssystemen für die Verarbeitung natürlicher Sprachen.
Drei Erscheinungsformen von Sprache und Sprachen sind von zentraler Bedeutung:
Die Sprachliche Informationsverarbeitung vermittelt den Studierenden wissenschaftlich wohlfundierte Kompetenzen zum Problemlösen, die durch eine moderne, praktisch orientierte Softwaretechnologie ergänzt werden. Die wissenschaftliche Ausbildung befähigt die Studierenden zur eigenständigen, kreativen Arbeit und setzt die Absolventen des Studiengangs in die Lage, sich in einem rasch entwickelnden technischen Umfeld dauerhaft zu bewähren. Der Umgang mit verschiedensprachlichen Inhalten, mit netzbasierten Kommunikationstechnologien und mit modernen, komponentenorientierten Softwarearchitekturen ermöglicht es den Studierenden im Schwerpunkt Sprachliche Informationsverarbeitung, sich den globalen Herausforderungen zu stellen. Der Unterricht der Sprachlichen Informationsverarbeitung wird zunehmend durch elektronische Lehr- und Lernsysteme unterstützt.
Schwerpunkte der Forschung sind selbstorganisierende semantische Systeme (SemGen), komponentenorientierte mehrschichtige Softwarearchitekturen zur Sprachverarbeitung (Tesla, SPre), maschinelle Übersetzung (LPS) und computergestütztes Lehren und Lernen (VML). Die Sprachliche Informationsverarbeitung arbeitet mit der IT-Industrie zusammen und nutzt diese Kooperationen auch für eine praxisorientierte Ausbildung ihrer Studierenden. Forschung, Lehre und Anwendungsorientierung sind somit in der Sprachlichen Informationsverarbeitung eng verzahnt.
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